Die Bedrohung aus dem Netz nimmt Jahr für Jahr zu, und KI erleichtert Cyberkriminellen ihre „Arbeit“ zusätzlich. Dass davon nicht nur Unternehmen und andere Organisationen betroffen sind, offenbart die Global Cyber Risk and Insurance Survey 2026, für die im Auftrag von Munich Re 9.500 Personen in 20 Ländern befragt wurden. 58 Prozent von ihnen gaben an, im Privatleben bereits mindestens einem Cyberangriff zum Opfer gefallen zu sein. Die größten Risiken sind Betrug beim Onlineshopping, Phishing und Übernahme von Konten, Identitätsdiebstahl und Missbrauch personenbezogener Daten.
Angesichts dieser Gefahren zeigen sich 37 Prozent der Befragten offen für eine private Versicherung gegen Cyberschäden. Fünf Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 28 Prozent. Auf die Frage, warum die Interessierten noch keine solche Police abgeschlossen haben, antworteten 32 Prozent, gar keine Kenntnis von der Existenz von Cyberversicherungen zu haben.
Eine Cyberpolice deckt in der Regel finanzielle Schäden durch Internetkriminalität ab, leistet aber auch Unterstützung bei der Prävention, der Löschung problematischer Inhalte oder bei Rechtsstreitigkeiten. Die Tarife unterscheiden sich mitunter stark voneinander, weshalb ein gründlicher Vergleich unabdingbar ist.
